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Bild: Trinkwasserversorgung

Trinkwasserversorgung


Wir kümmern uns um die Trinkwasserversorgung in Trier und den Gemeinden Gutweiler, Korlingen und Sommerau.

  • Gewinnung
    Rund 10.000.000 Kubikmeter Trinkwasser benötigen Trier und die von uns versorgten und belieferten umliegenden Gemeinden jährlich. Dieses kostbare Nass stammt aus der Riveristalsperre und aus Brunnen im Kyll- und Biewertal, die in die intakte Natur von Eifel und Hunsrück eingebettet sind. Die Riveristalsperre fasst bis zu 4,5 Millionen Kubikmeter Rohwasser, welches aus dem umliegenden, circa 22 Quadratkilometer großen Trinkwasserschutzgebiet stammt. Über einen höhenverstellbaren Entnahmearm entnehmen wir das Wasser aus der Tiefe mit der besten Qualität. Die 25 Brunnen im Kyll- und Biewertal betreiben wir im Auftrag des Zweckverbands Wasserwerk Kylltal. Die Brunnen fördern aus 50 bis 150 Metern Tiefe das Grundwasser aus der "Bitburg-Trierer-Mulde" und liefern ein gutes Rohwasser. Das Zweckverbandwasserwerk Kylltal gehört zu 75,4 Prozent der Stadt Trier und zu 24,6 Prozent der Verbandsgemeinde Schweich.


  • Aufbereitung
    In unserem Wasserwerk Irsch und im Wasserwerk des Zweckverbandes Kylltal können wir täglich bis zu 60.000 Kubikmeter Rohwasser nach den strengen gesetzlichen Vorgaben zu gesundem Trinkwasser „veredeln“. In der Trinkwasseraufbereitung Irsch wird das Talsperrenwasser in zwei Stufen gereinigt: Die erste Filterstufe bestehend aus Ultrafiltrationsmembranen scheidet aus dem Rohwasser Schmutzpartikel und andere unerwünschte Inhaltsstoffe ab. Die Funktionsweise dieser Filter ist mit einem sehr feinen Sieb vergleichbar, dessen Porenweite bei 0,00002 Millimetern liegt. Es werden 6 Filtereinheiten parallel betrieben, deren gesamte Membranfläche 18.720 Quadratmeter umfasst. Zum Vergleich: Ein Fußballfeld ist etwas 5.000 Quadratmeter groß. Die Damit erreichbare Aufbereitungsleistung beläuft sich auf 1.680 Kubikmeter pro Stunde. Auf den Membranen abfiltrierte Stoffe werden durch Wasserspülungen alle ein bis zwei Stunden herausgespült. Das Spülwasser wird nach Sedimentation der absetzbaren Stoffe in den Irscher Bach geleitet. Der eingedickte Schlamm wird in das Kanalnetz abgegeben. Die zweite Filterstufe besteht aus offenen Becken, die mit Kalksplitt (Calciumcarbonat) gefüllt sind. Nach Zugabe von Kohlensäure wird das Wasser aus den Membranfiltern auf diese zweite Filterstufe geleitet. Hier erfolgt die notwendige Mineralisierung des Trinkwassers durch herauslösen von Calcium aus dem Filtermaterial, welches dabei verbraucht wird. Bei jährlicher Aufbereitung von sechs Millionen Kubikmeter Wasser werden 300 Tonne Calciumcarbonat verbraucht. Bei Durchströmen dieser Filterstufe wird der PH-Wert auf circa 8 angehoben. Dadurch wird im Wasser gelöstes Mangan in eine unlösliche Form überführt und im Filtermaterial zurückgehalten. Durch wöchentliche Spülungen wird die zweite Filterstufe gereinigt. Nach Durchlaufen der Kalksteinfilter wird das Wasser mittels UV-Bestrahlung desinfiziert und in die Trinkwasserbehälter geleitet.

    Das Rohwasser im Wasserwerk Kylltal durchläuft in großen Becken verschiedene Filterschichten (Quarzkies, Anthrazit), die die Schmutzpartikel zurückhalten. Im Gegensatz zur Natur werden diese Filter regelmäßig durch Rückspülung gereinigt.


  • Verteilung
    Trinkwasser gehört zu den am gründlichsten kontrollierten Lebensmitteln. Auf seinem Weg von der Quelle über unsere Wasserwerke bis hin zu Ihnen nach Hause sichern wir die hohe Qualität. Darum gelten für Bau und Pfl ege der  Trinkwasserverteilung anspruchsvollste technische Standards. Wir garantieren die Güte des Produktes bis zu Ihrem Wasserzähler. Von dort an ist der Hauseigentümer verantwortlich. Unsere Trinkwasserverteilung in Zahlen:

    • 23 Pumpwerke in 43 Druckzonen
    • 22 Behälter mit ca. 33.000 Kubikmeter Speichervolumen
    • 460 Kilometer Trinkwassernetz, 220 Kilometer Hausanschlussnetz

    Diese Infrastruktur wird in unserem Leit-Center rund um die Uhr überwacht und vorausschauend gesteuert. Anhand von Erfahrungswerten und Prognosen berechnen wir den Wasserbedarf und passen die zur Verfügung gestellte Menge den wechselnden Bedürfnissen an. Falls es auf dem langen Weg des Trinkwassers bis zu Ihnen nach Hause zu einer technischen Störung - beispielsweise einem Rohrbruch - kommt, sind unsere Entstördienste schnell vor Ort, um den Schaden zu beheben – 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr.


  • Wasserhärte
    In Trier: weich bis mittel

    Trinkwasser enthält für den Körper wertvolle Mineralien, darunter Calcium und Magnesium. Vom Mineralstoffgehalt hängt auch die Härte des Trinkwassers ab. Allgemein unterscheidet die Wasserwirtschaft drei Härtebereiche: weich (bis 1,5 mmol/l), mittel (1,5 bis 2,5 mmol/l) und hart (über 2,5 mmol/l).

    In unserem Versorgungsgebiet kann je nach Ort die Wasserhärte leicht variieren, je nachdem, ob das Wasser aus dem Wasserwerk Irsch oder dem Wasserwerk Kylltal stammt. Im Allgemeinen ist das Trinkwasser in Trier weich. Das im Wasserwerk Irsch produzierte Wasser liegt mit 1,2 bis 1,4 Millimol pro Liter im Härtebereich "weich". Das im Zweckverband Wasserwerk Kylltal produzierte Trinkwasser liegt mit 1 bis 2,1 Millimol pro Liter (je nach Brunnenkonstellation) im Härtebereich "weich" bis "mittel". Die Art der Gewinnung macht den Unterschied: Das Oberflächenwasser aus der Talsperre nimmt, im Gegensatz zum Brunnenwasser aus dem Kylltal, kaum Mineralien auf.


  • Qualität
    Wir betreiben ein akkreditiertes Trinkwasser Labor in Trier-Irsch mit einer Zweigstelle in Prüm. In unseren Laboren untersuchen wir mittels moderner Analysetechnik jährlich rund 6.500 Wasserproben mit etwa 120.000 Einzelparametern auf ihre chemischen, chemisch-physikalischen und mikrobiologischen Inhaltsstoffe. Denn in der Trinkwasserverordnung sind strenge Grenzwerte festgelegt. Sie sind so bemessen, dass Sie Trinkwasser lebenslang bedenkenlos genießen können. mehr...




Trinkwasserpreis

Verbrauchs-, Versorgungs- und Verrechnungspreise für Trier, Gutweiler, Korlingen und Sommerau)
netto brutto
Verbrauchspreis (Euro/m³)
Verrechnungspreis im Versorgungsgebiet 1,63 1,74
Bereitstellungspreis (Euro/Jahr)
Zählergröße bis 5 m³/h für 1 Tarifeinheit 28,08 30,05
Zählergröße bis 12 m³/h für 1 Tarifeinheit 39,36 42,12
Zählergröße bis 20 m³/h für 1 Tarifeinheit 137,04 146,53
Zählergröße bis 30 m³/h für 1 - 40 Tarifeinheiten 398,28 426,16
Zählergröße bis 120 m³/h für 1 - 50 Tarifeinheiten 1591,68 1703,10
Zählergröße bis 180 m³/h für 1 - 80 Tarifeinheiten 2396,52 2564,28
Zählergröße bis 350 m³/h für 1 - 150 Tarifeinheiten 4652,64 4978,32
Zählergröße bis 600 m³/h für 1 - 250 Tarifeinheiten 7976,28 8534,62
Standrohr 39,36 42,12
jede weitere Tarifeinheit* 22,56 24,14
Verrechnungspreis (Euro/Jahr)
Zählergröße bis 5 m³/h 49,20 52,64
Zählergröße bis 12 m³/h 54,24 58,04
Zählergröße bis 20 m³/h 70,20 75,11
Zählergröße bis 30 m³/h 227,64 243,57
Zählergröße bis 120 m³/h 269,04 287,87
Zählergröße bis 180 m³/h 324,48 347,19
Zählergröße bis 180 m³/h Verbundzähler 797,16 852,96
Zählergröße bis 350 m³/h 491,64 526,05
Zählergröße bis 350 m³/h Verbundzähler 1205,40 1289,78
Zählergröße bis 600 m³/h 1529,88 1636,97
Standrohr 408,24 436,82
* Als Tarifeinheit im Sinne des Wassertarifs ist jede selbständige Wohnung und jede gewerbliche, berufliche oder landwirtschaftliche Anlage anzusehen.


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  • SWT-Kundenzentrum

    Tel.: 0800 717-0717
    Fax: 0651 717-1299



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    Die rheinland-pfälzische Benchmarkinginitiative "Gutes Wasser - Klare Preise" sorgt bei Kunden, Politik und Öffentlichkeit für Transparenz in Sachen Preise und Leistungen der Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung. Weitere Informationen...




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SWT-Lexikon

  • Verbrauch

    Der Energieverbrauch für die jeweilige Abrechnungsperiode wird in Kilowattstunden (kWh) ausgewiesen.

    Der Wasserverbrauch für die jeweilige Abrechnungsperiode wird in Kubikmeter ausgewiesen.



  • Verbrauchspreis

    Energie: Der Verbrauchspreis oder Arbeitspreis bezeichnet den Preis für eine verbrauchte Kilowattstunde Energie.

    Trinkwasser: Der Verbrauchspreis oder Verrechnungspreis bezeichnet den Preis für einen verbrauchten Kubikmeter Trinkwasser.







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