Offiziele Interpräsentation SWT AöR. SWT Stadtwerke Trier - Erdgas für den Hochwald

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Bild: Erdgas für den Hochwald
  • 12.10.2015

    Erdgas für den Hochwald

    Die neue Erdgas-Transportleitung zwischen Reinsfeld und Mandern ist in Betrieb.

    11.000 Meter Leitungslänge, 2,3 Millionen Euro Investition, 7 Partner – für den Ferienpark Landal Hochwald in Kell am See und den Automobil-Zulieferer ThyssenKrupp Bilstein in Mandern haben die Stadtwerke Trier (SWT) ihr Erdgasnetz im rheinland-pfälzischen Hochwald ausgebaut. Das Netz der SWT endet nun nicht mehr in Reinsfeld, sondern in Mandern. Davon profitieren auch die angrenzenden Gemeinden, denn die SWT haben gleichzeitig die Voraussetzung geschaffen, dass auch die Orte Kell am See, Mandern, Schillingen und Waldweiler mit Erdgas beliefert werden können.
    Über zwei Millionen Euro hat das aktuell größte Leitungsbau-Projekt im Kreis Trier-Saarburg gekostet. Bei einem Besichtigungstermin vor Ort haben sich Malu Dreyer, Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, Wolfram Leibe, Oberbürgermeister der Stadt Trier und Aufsichtsratsvorsitzender der SWT sowie Günther Schartz, Landrat des Kreises Trier-Saarburg, über das Projekt informiert.

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    „Mit dem Ausbau des Erdgasnetzes investieren die Stadtwerke Trier in zukunftsträchtige Infrastruktur im Hochwald. Die neue Erdgasleitung ist Grundlage für eine effiziente Erdgasversorgung in der Region. Erdgas spielt als kostengünstiger, flexibler und klimafreundlicher Treibstoff eine wichtige Rolle bei der Energiewende. Diese treibt die Landesregierung engagiert voran. Die Stadtwerke Trier als kommunaler Energieversorger zeigen, dass die Energiewende gemeinschaftlich erfolgreich umgesetzt werden kann“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer.
    Auch der Trier-Saarburger Landrat Günther Schartz begrüßt das Projekt ausdrücklich. „Die neue Erdgastrasse ist ein Gewinn für den Hochwald. Viele Menschen werden davon profitieren und die regionale Wertschöpfung wird gestärkt“, erklärt Schartz. Darüber hinaus plane der Landkreis über die Regionalwerke Trier-Saarburg (ein Tochterunternehmen des Landkreises Trier-Saarburg und der SWT-AöR) weitere Projekte, um die Infrastruktur und damit auch die Lebensqualität trotz sinkender Bevölkerungszahlen weiter zu verbessern, so Schartz.
    Die gute Zusammenarbeit zwischen den Kommunen hebt auch Wolfram Leibe, der Vorsitzende des SWT-Aufsichtsrats, hervor: „Das Projekt ist für uns ein toller Erfolg, der ohne die Unterstützung der beteiligten Kommunen nicht möglich gewesen wäre. Wir würden uns freuen, wenn wir diese gemeinsame Erfolgsgeschichte mit dem Ausbau des Erdgasnetzes in den Ortsgemeinden fortsetzen könnten.“
    Die Bauarbeiten für die neue Erdgastrasse sind im März 2015 gestartet. Dabei hatten sich die SWT zunächst Leitungsarbeiten der Verbandsgemeinde-Werke Kell am See angeschlossen, die zwischen dem Tiefbrunnen Mäusheck und der Aufbereitungsanlage Ruwerquelle ihr Trinkwassernetz erneuert haben. Auf der gleichen Grabensohle verläuft nun auch die neue Hochdruckleitung, die das Erdgas in die bisher unerschlossenen Gebiete transportiert. Seit Ende Mai haben die SWT die Bauarbeiten alleine durchgeführt.
    Ausschlaggebend für das Projekt war der Wunsch von zwei ortsansässigen Unternehmen: Landal GreenParks Deutschland und der Automobilzulieferer ThyssenKrupp Bilstein sind 2014 mit der Frage an die SWT herangetreten, ob sie für ihre Standorte in Kell am See beziehungsweise Mandern Erdgas von den SWT beziehen können.
     „Die Entscheidung für Erdgas stellt einen wichtigen Meilenstein zur Erreichung unserer Umwelt-, Sicherheits- und Wirtschaftlichkeitsziele dar“, begründet Dr. Daniel Holstein, General Manager von ThyssenKrupp Bilstein in Mandern.
    Auch für Landal GreenParks spielt der ökologische Aspekt des neuen Energieträgers eine wichtige Rolle: „Die nachhaltige unternehmerische Tätigkeit ist ein strategisches Ziel in der  Firmenphilosophie von Landal GreenParks und somit auch die Verminderung der Umweltbelastung durch Energieversorgung in unseren Ferienparks. Wir freuen uns sehr, mit den Stadtwerken Trier einen Partner gefunden zu haben, um an  diesen Zielen gemeinsam arbeiten zu können und dieses Projekt realisieren konnten“, erklärt Martin Heuer, Director Operations Deutschland bei der Landal GreenParks GmbH.


    Eckdaten zu dem Projekt:

    -    Gas-Hochdruckleitung (Durchmesser 16cm) sowie teilweise Gas-Mitteldruckleitung als Option für angrenzende Gemeinden
    -    Trassenlänge: 11,3 Kilometer
    -    Verlegetiefe: zw. 1,2 und 2,5 Meter
    -    Start: Reinsfeld
    -    Ziel: Mandern
    -    Projektpartner: Landal GreenParks GmbH, ThyssenKrupp Bilstein, Stadtwerke Trier
    -    Beteiligte Ortsgemeinden: Kell, Mandern, Schillingen, Waldweiler
    -    Bauzeit: März bis September 2015
    -    Angewendete Bauweisen: Fräsen (ca. 1.400 Meter der Gesamttrasse), Bohrspülungen (ca. 1.700 Meter der Gesamttrasse), offene Grabenbauweise (ca. 2.400 Meter der Gesamttrasse),
    Rohrpflug (ca. 5.800 Meter der Gesamttrasse)
    -    Kosten: 2,3 Millionen Euro

    Bildunterzeile: Offizieller Startschuss für die neue Erdgastrasse im Hochwald (v.l.n.r.): Arndt Müller (SWT), Lieselotte Wegner (Landal GreenParks), Günther Schartz (Landrat Trier-Saarburg), Malu Dreyer (Ministerpräsidentin Rheinland-Pfalz), Wolfram Leibe (Oberbürgermeister der Stadt Trier), Dr. Olaf Hornfeck (SWT), Dr. Daniel Holstein (ThyssenKrupp Bilstein)

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