Offiziele Interpräsentation SWT AöR. Trinkwasserlabor

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  • Bild: Trinkwasserlabor

    Trinkwasserlabor

    Strengste Qualitätskontrolle

    Wir betreiben ein nach DIN EN ISO 17025 akkreditiertes Trinkwasser Labor in Trier-Irsch mit einer Zweigstelle in Prüm. In unseren Laboren untersuchen wir mittels moderner Analysetechnik jährlich rund 8.400 Wasserproben auf ihre chemischen, chemisch-physikalischen und mikrobiologischen Inhaltsstoffe. Denn in der Trinkwasserverordnung sind strenge Grenzwerte festgelegt. Sie sind so bemessen, dass Sie Trinkwasser lebenslang bedenkenlos genießen können. Eine Qualitätsanalyse finden Sie in der nebenstehenden Broschüre.

    Die Untersuchungsschritte im Überblick

    • Probenahme

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      Die Probenahme von Wasser stellt den ersten entscheidenden Schritt für die begleitenden und nachfolgenden Untersuchungen dar. Schon während der Entnahme werden Analysewerte, wie z.B. pH-Wert, Leitfähigkeit, Temperatur und Sauerstoffgehalt gemessen. Eine Wasseruntersuchung gemäß  Trinkwasserverordnung erfordert das Abfüllen von bis zu zwölf verschiedenen Flaschentypen je nach Untersuchungsumfang. Die Probenahmen finden an rund 200 unterschiedlichen Punkten des Trinkwasserweges statt. An der Riveristalsperre, unserem natürlichen Wasser-Speicher für Trier, sind dafür spezielle Entnahmegeräte notwendig, mit denen unsere Mitarbeiter Wasser aus verschiedenen Tiefen entnehmen können. Mit diesen Proben erstellen wir ein so genanntes Tiefenprofil, das einen Überblick über die Wasserqualität ermöglicht. Neben Talsperre und Hochbehältern ist der Zapfhahn des Verbrauchers ein besonders wichtiger Kontrollpunkt. Laut Trinkwasserverordnung ist er die entscheidende Stelle für die Einhaltung der gesetzlichen Analysevorgaben. Dementsprechend kontrollieren wir die Wasserqualität regelmäßig an 80 repräsentativen Stellen in den Trierer Haushalten.

    • Anorganische Analytik

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      Der Arbeitsbereich der anorganischen Analytik umfasst neben einfachen chemischen und chemisch-physikalischen Untersuchungen die Spurenanalytik verschiedener Metalle. Mittels hochmoderner Analysentechnik (ICP-MS,AAS) untersuchen unsere Mitarbeiter die Proben auf verschiedene Metallverbindungen (Aluminium, Eisen, Kupfer, Uran etc.). Besonders Augenmerk legen wir bei der Aufbereitung des Rohwassers der Talsperre auf das Element Mangan, das aus natürlichen Gründen in der Talsperre vorkommt. Nach der Aufbereitung des Rohwassers liegt Mangan nur noch mit einem Gehalt von weniger als 0,000005 Gramm pro Liter im Trinkwasser vor. Mangan ist gesundheitlich unbedenklich, führt aber zu Braunsteinablagerungen im Versorgungsnetz, wenn es nicht ausreichend entfernt wird.

    • Organische Analytik

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      In diesem Teilbereich der Analytik untersuchen wir das Wasser auf organische Stoffgruppen, wie beispielsweise Pflanzenbehandlungsmittel oder auch poly- und perfluorierte Chemikalien (PFC). Verunreinigungen weisen wir mittels chromatografischer und massenspektrometrischer Verfahren nach undidentifizieren undquantifizieren Einzelsubstanzen. Mithilfe modernster Technik ist es uns möglich, Spurenstoffe bis zu einer Konzentration von einem Pikogramm (=0,000000000001 Gramm pro Liter) nachzuweisen. Zum Vergleich: Wenn man ein Stück Würfelzucker in der Riveristalsperre auflöst, entspricht dies etwa einer Konzentration von einem Pikogramm Zucker pro Liter Talsperrenwasser.

    • Mikrobiologie

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      Zusätzlich zu der genannten Wassergütebestimmung geben mikrobiologische Untersuchungen vom Rohwasser bis zum Zapfhahn des Verbrauchers Aufschluss
      über die einwandfreie hygienische Beschaffenheit des Wassers. Unsere Mitarbeiter analysieren Wasserproben zum Beispiel auf Indikatorparameter wie koloniebildende Einheiten und coliforme Keime, aber auch auf E.coli, Enterokokken, Clostriden, Legionellen und Pseudomonaden. Aufgrund negativer Befunde können wir Verunreinigungen ausschließen. Die Mikrobiologie ist ein besonders sensibler Bereich, da im Gegensatz zu den chemischen Untersuchungen meist der Grenzwert "0" gilt. Das heißt, die untersuchten mikrobiologischen Parameter dürfen in 100 ml Trinkwasser nicht nachweisbar sein.

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