Offiziele Interpräsentation SWT AöR. SWT AöR - Unser Projektleiter für das neue Nordbad - Bastian Junker

Hauptnavigation Suche Hauptinhalt Kurzlinks/Infos für...
Seitenkopf

Seiteninhalt

  • Bild: Unser Projektleiter für das neue Nordbad - Bastian Junker
    11.08.2021

    Unser Projektleiter für das neue Nordbad - Bastian Junker

    Wie baut man ein energieeffizientes Schwimmbad? Wie beheizt man ein Freibad mit erneuerbaren Energien? Mit diesen Fragen beschäftigt sich Bastian Junker.

    Seit März ist er Teil der SWT-Familie und hat einen besonderen Job: Er betreut den Umbau des Trierer Nordbads, wo wir gemeinsam mit der Stadt rund 7,8 Millionen Euro investieren, um das Freibad auf den neuesten Stand der Technik zu bringen. Oder anders formuliert: „Wir stellen alles einmal auf den Kopf“, bringt es Junker lachend auf den Punkt.

    Zum Beispiel die Wasseraufbereitungstechnik. Sie ist das Herzstück eines jeden Schwimmbads und im Nordbad in die Jahre gekommen. „Deswegen ersetzen wir sie durch neue, moderne Filteranlagen, die vom gleichen Hersteller stammen wie in unseren beiden anderen Bädern. Das erleichtert uns den künftigen Betrieb und die Instandhaltung“, freut sich Junker. Darüber hinaus legen die Kollegen besonderen Wert auf eine klimaschonende Energieversorgung. „Rund 650 Quadratmeter Solarmatten werden zusammen mit dem bereits vorhandenen Blockheizkraftwerk für die Beheizung des Schwimmbads und des Wassers sorgen“, berichtet der Projektleiter. „Und eine neue Photovoltaikanlage auf dem Dach des Betriebsgebäudes liefert künftig 30 kWp Sonnenstrom für den Eigenbedarf vor Ort.“

    Aber nicht nur hinter den Kulissen tut sich etwas: Die Besucher dürfen sich auf viele neue Attraktion freuen wie ein kunterbuntes Planschbecken mit Spielbereich und Sonnensegel, eine neue, in Wellen geformte Breitrutsche mit zwei parallel laufenden Bahnen, Whirlpool-Liegen, Wassersprudel und ein Wasserschleierpilz.

    Die sichtbar größte Erneuerung ist das neue Edelstahl-Schwimmbecken, dessen Einbau für Junker ein besonderes Highlight wird: „Das Becken wird hier vor Ort auf einer Länge von 50 Metern und über drei Stufen zusammengeschweißt. So etwas habe ich in dieser Größenordnung auch noch nicht gesehen, da freue ich mich besonders drauf“, so der gelernte Feinwerkmechanikermeister, der zuvor 10 Jahre als Werkstattmeister und Abteilungsleiter bei verschiedenen Industrieunternehmen beschäftigt war. „Von Haus aus bin ich Praktiker, aber der Wechsel zwischen der Baustelle im Nordbad und meinem Büro gefällt mir sehr“, erzählt er glücklich. Auch wenn die Arbeit ihn immer wieder vor Herausforderungen stellt. Zum Beispiel den zeitlichen und monetären Rahmenplan einzuhalten. „Das ist schon nicht immer ganz einfach, aber genau das macht es gerade so spannend“, erzählt der 33-jährige Familienvater, dem vor allem die Barrierefreiheit im neuen Nordbad wichtig ist. „Unsere Gäste können sich bei uns vollkommen frei bewegen. Von der Kasse bis ins Wasser wird es einen Weg ohne Stufen geben. Direkt am Becken haben wir drei individuelle Einstiege geplant, so dass jeder, ohne Hilfe, unser Freibad genießen kann.“ Den Zugang zum Gastronomiebereich ermöglicht ein neuer Aufzug.

    Apropos Gastronomie - auch hier gibt es einen neuen Ansatz: Der oder die künftige Pächter:in kann auch außerhalb der Öffnungszeiten des Nordbads Gäste empfangen. Über einen separaten Eingang ist das Ufer-Ambiente mit Blick auf Mosel und Sandsteinfelsen auch nach Badeschluss zugänglich.
    Mit der Wiedereröffnung im Mai 2022 dürfen sich die Bürger:innen also nicht nur auf ein hochmodernes Schwimmbad, sondern auch ein neues Gastro-Angebot im Trierer Norden freuen.


Seitenfuß

zum Seitenanfang