Offiziele Interpräsentation SWT AöR. SWT Stadtwerke Trier - Unser Quartiersentwickler - Tobias Schumacher

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  • Bild: Unser Quartiersentwickler - Tobias Schumacher
    17.11.2021

    Unser Quartiersentwickler - Tobias Schumacher

    Wärmeenergie aus der Umwelt, intelligente Verkehrslenkung, nachhaltige Infrastruktur – um diese zukunftsweisenden Themen kümmert sich der 26-jährige Projektingenieur der Stabsstelle Unternehmensentwicklung. Zum Beispiel bei der Standortentwicklung der ehemaligen General-von-Seidel-Kaserne.

    Eigentlich kommt Tobias Schumacher frisch von der Uni und doch steckt er schon tief in unseren SWT-Projekten drin. Das liegt daran, dass der studierte Stadtentwickler schon seine Masterarbeit bei uns geschrieben hat. Thema: „Reduktion des Parksuchverkehrs: Konzeption eines Stadtinformationssystems für die Stadt Trier“

    Nach erfolgreichem Abschluss seines Studiums hätte er deutschlandweit arbeiten können. „Es gibt mehr Stellen als Absolventen“, berichtet der 26-jährige. Und doch hat er sich für Trier und einen eher exotischen Arbeitgeber im Bereich Stadtentwicklung entschieden. „Aus meinem Kommilitonen-Kreis bin ich der einzige, der bei einem Infrastruktur- und Energiedienstleister arbeitet. Obwohl es total Sinn macht die Infrastruktur frühestmöglich bei der städtischen Entwicklung einzubinden. Gerade wenn man Wert auf Nachhaltigkeit legt.“
    Und genau das tun die SWT. So erarbeitet Schumacher beispielweise im Auftrag der Stadt, wie die künftige Infrastruktur am Standort der ehemaligen General-von-Seidel-Kaserne aussehen soll. Bis 2024 wird dort ein nachhaltiger Gewerbepark für Handwerksbetriebe und Dienstleistungsunternehmen entstehen.

    „Konkret betrachten wir die Bereiche Wärme, Strom, Mobilität, Digitalisierung in einem ganzheitlichen Quartierskonzept mit dem Ziel, die rund zehneinhalb Hektar große Fläche zur einem modernen und nachhaltigen Vorzeigequartier zu entwickeln.“ Insbesondere bei der Wärmeversorgung wollen die SWT dort neue Wege gehen. Die Grundidee: Ein Niedrigtemperatur-Netz gespeist aus Umgebungswärme. „Die dazu notwendige Energie wollen wir über Wärme-Tauscher aus dem Abwasser gewinnen. Dafür gibt es bisher kaum Referenzprojekte. Deswegen führen wir gerade eine Machbarkeitsstudie durch, die aufgrund des innovativen Ansatzes sogar vom Bund gefördert wird“, berichtet Schumacher

    Als Projektingenieur ist seine Aufgabe vor allen Dingen die Projektsteuerung und Koordination zwischen den Beteiligten. Oder wie er selbst sagt: „Alle Interessen unter einen Hut zu bringen. Wir versuchen grundsätzlich alle Zielgruppen anzusprechen und bestmöglich in die Entwicklungsprozesse einzubinden. Nur so können städtebauliche Maßnahmen von allen getragen und der Lebensraum sinnvoll und nachhaltig weiterentwickelt werden.“

    Er stammt übrigens selbst aus Trier. Die eigene Heimat weiterzuentwickeln ist für ihn eine große Motivation. Aber er kennt nicht nur die Stadt besonders gut, sondern auch uns als Unternehmen. Bereits als 15-jähriger hat er ein Praktikum in unserem Verkehrsbetrieb absolviert. Weil er wissen wollte, wie der Stadtbusverkehr funktioniert. Sein Interesse für öffentliche Infrastruktur hat ihn seitdem nicht mehr losgelassen. Gutes Timing, dass wir ihm nach seinem Master direkt einen Arbeitsplatz als Quartiersentwickler anbieten konnten.


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