Offiziele Interpräsentation SWT AöR. SWT AöR - „Verbundprojekt Westeifel ist die Lebensader für die Region“

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  • 12.07.2021

    „Verbundprojekt Westeifel ist die Lebensader für die Region“

    Klimaschutzministerin Anne Spiegel übergibt Förderbescheide für zukunftssichere Trinkwasserversorgung über 7,1 Millionen Euro / Ministerium unterstützt innovatives Großprojekt bereits mit mehr als 20 Millionen Euro.

    Bild: v. l.: Klimaschutzministerin Anne Spiegel; Helfried Welsch, Monika Hau, Arndt Müller (Verantwortliche LWE); Andreas Kruppert (Vorstand KRT)
    v. l.: Klimaschutzministerin Anne Spiegel; Helfried Welsch, Monika Hau, Arndt Müller (Verantwortliche LWE); Andreas Kruppert (Vorstand KRT)
    „Der Klimawandel hat auch Auswirkungen auf die Wasserversorgung: Die durch-schnittliche Grundwasserneubildung, die das Fundament für unsere Trinkwasserversorgung bildet, ging in den vergangenen Jahren um rund 25 Prozent zurück. Umso wichtiger ist es, auf interkommunale Vorsorge zu setzen. Genau das machen Sie mit dem Verbundprojekt Westeifel, der Lebensader für die Region“, sagte Klimaschutzministerin Anne Spiegel während ihres Besuchs bei den Landwerken Eifel. Diese vernetzte Infrastruktur für Erdgas, Biogas, Trinkwasser und Breitbandkabel sei bundesweit einmalig und aufgrund des Vorzeigecharakters sehr unterstützenswert, so Spiegel weiter.

    Die Klimaschutzministerin übergab den Geschäftsführen der Landwerke Eifel sodann auch drei Förderbescheide über insgesamt 7,1 Millionen Euro – unter anderem für den Bau der Wasserleitung sowie die Weiterentwicklung eines regionalen Grundwasserströmungsmodells. Bereits in der Vergangenheit hat das Klimaschutzministerium dieses innovative Großprojekt mit etwa 13,2 Millionen Euro unterstützt.

    „Mit dem Verbundprojekt erreichen wir als kommunale Familie mehrere wichtige Ziele für die Zukunft: Zum einen stellen wir eine quantitativ und qualitativ hochwertige Trinkwasserversorgung trotz zunehmender Dürreperioden sicher. Zum anderen nutzen wir die vorhandene Infrastruktur als wichtigen Flexibilitätsbaustein der regionalen Energiewende. Denn mit der Verbindung von Stromerzeuger, -verbraucher und -speicher mithilfe von künstlicher Intelligenz können wir die unregelmäßige Erzeugung der erneuerbaren Energien optimal ausregeln“, sagte Arndt Müller, Vorstand der Landwerke Eifel.

    Klimaschutzministerin Anne Spiegel führte abschließend aus: „Besonders freue ich mich, dass das Projekt Vorbildcharakter hat: Auch mit Unterstützung meines Ministeriums ist es gelungen, Ihren Erfolg durch eine Kooperation in die Nationalparkregion zu tragen und weitere Akteurinnen und Akteure zu motivieren, ähnlich vorzugehen.“

    • Hintergrund:

      Hintergrund:Das „Regionale Verbundsystem Westeifel“ steht für eine sichere und zukunftsweisende Trinkwasser-, Energie- und Telekommunikationsversorgung, die dabei auch einen Beitrag zur Energiewende leistet. Das interkommunale Gesamtprojekt der Landwerke Eifel soll bis 2023 fertig gestellt werden. Herzstück des Projekts ist der Neubau einer integrierten, rund 83 Kilometer langen unterirdischen Nord-Süd-Trasse, ergänzt durch eine rund 45 Kilometer langen Ost-West-Trasse. Neben der Transportleitung für Trinkwasser werden je nach Abschnitt Leitungen verschiedener Sparten, wie Erdgas, Biogas oder Glasfasernetze mitverlegt.

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