Offiziele Interpräsentation SWT AöR. SWT AöR - Das EEN Trier

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  • Bild: Das EEN Trier

    Das EEN Trier

    Im Energieeffizienz-Netzwerk Trier (EEN) tauschen sich regionale Unternehmen über Effizienzmaßnahmen aus.

    Ein komplexer Energiemarkt, steigende Energiepreise und zunehmende gesetzliche Verpflichtungen stellen Betriebe und Unternehmen vor immer größere Herausforderungen. Gleichzeitig suchen sie nach möglichen Einsparpotentialen sowie neuen Technologien und Konzepten, um ihren Energieverbrauch zu optimieren und ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.
    In unserem Energieeffizienz-Netzwerk haben sich Unternehmen aus Trier und der Region  zusammengeschlossen, um sich über die wachsenden Anforderungen auszutauschen. Die Netzwerk-Teilnehmer treffen sich einmal im Quartal bei einem der teilnehmenden Unternehmen. Das Programm setzt sich – je nach Wunsch der Teilnehmer – aus aktuellen Themen oder Projekten zusammen. So standen beispielsweise die Bedeutung des Lastmanagements als Baustein des  Energiemanagementberichts, ein Energie-Rechtskataster oder Mitarbeitermotivation auf der Agenda. Bei Bedarf sind zu speziellen Themen auch externe Referenten zu Gast.

    Zur Entstehung des EEN Trier

    Das EEN hat sich 2010 auf Initiative der SWT gebildet. Ursprünglich war es eines der bundesweit 30 Pilotnetzwerken, die von 2010 bis 2013 vom Bundesumweltministerium bezuschusst wurden. Voraussetzung für diese Förderung war, dass das Netzwerk nach dem Managementsystem „Lernende Energieeffizienz-Netzwerke“ (LEEN) gearbeitet hat. Während dieser dreijährigen Projektlaufzeit haben die EEN Trier-Teilnehmer ihren Energieverbrauch gemeinsam um 6 Prozent reduziert und rund 6.000 Tonnen CO2 vermieden. Aufgrund des großen Erfolgs haben sich die EEN-Mitglieder 2014 darauf verständigt, die Netzwerkarbeit fortzusetzen.

    Effizienz-Beispiele aus der Praxis

    Der regelmäßige Erfahrungsaustausch unterstützt die EEN-Teilnehmer bei der Umsetzung von individuellen Effizienzmaßnahmen in ihrem Betrieb. Folgende Maßnahmen sind beispielsweise im Rahmen der Netzwerkarbeit realisiert worden:

    • alwitra

      Das Unternehmen
      alwitra ist weltweit tätiger Anbieter von kompletten Flachdachsystemen.
      Ausgangssituation
      Das Augenmerk von alwitra in Sachen Energieverbrauch liegt hauptsächlich auf der Produktion von Dachdichtungsbahnen. Dort werden entsprechend große Mengen Wärme, Druckluft, Kälte und elektrische Energie für den Herstellungsprozess notwendig.
      Maßnahmen
      Durch die Initialberatung im Rahmen des EEN wurden im Wesentlichen folgende lohnenswerte Potenziale aufgedeckt: Wärmerückgewinnung bei der Abluft der Produktionsanlage sowie bei der Kompressorabwärme, Minderung der Druckluftleckageverluste, Reduzierung des Druckluftnetzdrucks, Aufbau eines betrieblichen Energiecontrollingsystems
      Ergebnis
      Mit den Maßnahmen kann alwitra jährlich 80 Tonnen Kohlendioxid sparen. Die Amortisationszeit beträgt rund fünf Jahre.

    • Klaus Borne Türenfabrik

      Ausgangssituation
      Als Fertigungsunternehmen liegt der Schwerpunkt des Energieverbrauchs auf der elektrischen Energie. Diese steht direkt mit der Produktionszeit in Zusammenhang. So benötigt das Unternehmen während den Produktionszeiten das 15- bis 18-fache an elektrischer Energie im Vergleich zu den Wochenenden.
      Maßnahmen und Ergebnisse
      Ein Schwerpunkt des Stromverbrauchs liegt im Medientransport (Späne, Warmwasser, Druckluft). Das Unternehmen hat durch die Anpassung einer Späneabsaugung (Austausch des Ventilators und Regelung des neuen Ventilators) in einer Produktionshalle, die im Dreischichtbetrieb läuft, mit einem Invest von 30.000 Euro eine Einsparung von jährlich 210.000 Kilowattstunden erreicht.
      Durch eine Programmänderung in der Oberflächenstraße, die die UV-Trocknungsstrahler auf Halblast regelt, sobald eine Produktionslücke entsteht, hat das Unternehmen jährlich circa 75.000 Kilowattstunden bei einem Invest von 1.000 Euro gespart.
      Durch automatisches Wegschalten der Absaugung bei einer Produktionsanlage über einen vorhandenen Schieber wurde eine jährliche Einsparung von 20.000 Kilowattstunden erreicht.

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