Offiziele Interpräsentation SWT AöR. SWT AöR - Stadtwerke erhalten Zuschlag für Bundesforschungsprojekt im Bereich Elektromobilität

Hauptnavigation Suche Hauptinhalt Kurzlinks/Infos für...
Seitenkopf

Login Online Services oder Marktpartner
Ihre Daten werden SSL-verschlüsselt zu uns übermittelt.
Seiteninhalt

Bild: Stadtwerke erhalten Zuschlag für Bundesforschungsprojekt im Bereich Elektromobilität
  • 26.09.2011

    Stadtwerke erhalten Zuschlag für Bundesforschungsprojekt im Bereich Elektromobilität

    SWT Stadtwerke Trier beteiligt sich gemeinsam mit FH Trier und ABB am Bundesforschungsprojekt „econnect Germany“

    „Um den Strom aus Windrädern und Solaranlagen als alternative Antriebsenergie in Elektroautos oder -fahrrädern zu nutzen, benötigen wir ein intelligentes Energiedatenmanagement“, sagt SWT-Vorstand Dr. Olaf Hornfeck. Mit einem Praxisprojekt im Rahmen des Forschungsvorhabens „econnect Germany“ kann SWT nun wichtige Erfahrungen in diesem Geschäftsfeld sammeln. Das Unternehmen plant Investitionen von rund 1,6 Millionen Euro für das Projekt.

    „Der Schlüssel zum Erfolg der erneuerbaren Energien liegt darin, Angebot und Nachfrage bzw. Erzeugung und Verbrauch zusammenzuführen. Elektrofahrzeuge spielen hier eine Schlüsselrolle, weil die Batterien in den Fahrzeugen auch als Stromspeicher eingesetzt werden können“, erläutert der SWT-Vorstand die Motivation der Stadtwerke Trier, sich als eines von sieben deutschlandweiten Stadtwerken an dem Forschungsprojekt „econnect Germany“ zu beteiligen. Im Rahmen des zweieinhalbjährigen Projekts arbeitet SWT mit der Fachhochschule Trier und ABB Deutschland, einem führenden Technologiekonzern der Energie- und Automationstechnik, zusammen an Lösungen, wie der Strom aus regional erzeugten erneuerbaren Energien in Elektrofahrzeugen genutzt werden kann. „Unter dem Projekttitel ‚Vom Windrad zum Elektroauto’ möchten wir die Förderung aus dem Projekt nutzen, um ein virtuelles Energieverbundsystem aus Erzeugungsanlagen, Energiespeicher und Verbrauchern zu realisieren. So können wir unser Energiedatenmanagement für zukünftige Anforderungen testen und optimieren“, erklärt SWT-Projektentwickler Falko Willmes. Die Idee: Ein SWT-Parkhaus wird mit mehreren Strom-Ladestationen und einer eigenen Photovoltaik-Anlage auf dem Dach ausgestattet. Ziel ist es, diese Ladesäulen mit erneuerbarem Strom aus der Region, am besten direkt vom Dach zu versorgen. Wenn dieser Strom nicht ausreicht, soll die Lieferung aus anderen regionalen Erzeugungsanlagen, z.B. Windrädern sichergestellt werden.

    „Wir wollen mit unserem Forschungsbeitrag nicht nur das Thema Energiedatenmanagement als Geschäftsfeld für SWT weiterentwickeln, sondern auch die Elektromobilität unseren Kunden näher bringen“, beschreibt Willmes das Ziel. „Das heißt, die E-Autos, die wir zu Testzwecken anschaffen, möchten wir unseren Kunden als Leihautos zur Verfügung stellen und das Ganze mit wissenschaftlichen Befragungen begleiten.“

    Prof. Jörn Schneider von der FH Trier ergänzt: "Wo Elektrofahrzeuge wirklich Zukunft haben, entscheiden die Menschen. Die Stadtwerke haben dies erkannt und arbeiten mit unserem Forschungsverbund aus Technikern und Informatikern der FH sowie Psychologen der Uni zusammen. Wir liefern die Technologie und ermitteln, was diese leisten muss, um dem Autofahrer der Zukunft gerecht zu werden."

    Stephan Kautsch von der ABB AG aus Mannheim unterstreicht: „Wir wollen gemeinsam mit den Stadtwerken eine Lösung entwickeln, die es unseren Kunden ermöglicht, die in der Region erzeugte, erneuerbare Energie direkt zu nutzen und somit die Umweltbelastung zu minimieren.“
    Der Projektantrag mit Finanzierungs- und Zeitplan wurde Mitte September eingereicht. SWT plant aktuell rund 1,6 Millionen Euro über die Gesamtlaufzeit von zweieinhalb Jahren in dieses Projekt zu investieren. Ein Teil davon soll über einen Förderzuschlag abgedeckt werden. „Wir rechnen mit einer endgültigen Bewilligung bis Ende des Jahres, damit wir pünktlich zu Beginn der Projektlaufzeit im Januar 2012 starten können“, so Willmes abschließend.


    Bildunterschrift:


    Präsentation auf dem Kongress "Lebenswelt Elektromobilität" in Mannheim: (v.l.) Andreas Pfeiffer (Geschäftsführer smartlab) erläutert Ernst Burgbacher (Staatssekretär BMWi), Andreas M. Reinhardt, Ludwig Karg (beide Begleitforschung "IKT für Elektromobilität") und Winfried Kretschmann (Ministerpräsident  Baden-Württemberg) den ganzheitlichen Ansatz des Forschungsprojektes "econnect Germany". Foto: smartlab

Seitenfuß

zum Seitenanfang