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Die neuen Messsysteme sind intelligent

Alle Stromabnehmer, die eine bestimmte Menge Energie pro Jahr verbrauchen oder erzeugen, erhalten in Deutschland bis 2032 ein intelligentes Messsystem (iMSys).


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Mit dieser flächendeckenden Ausstattung kommt die Energiewende ein großes Stück voran. Denn damit lassen sich Angebot und Nachfrage von erneuerbaren Energien im Stromnetz besser aufeinander abstimmen.

Große Stromabnehmer und Einspeiser zuerst

Damit das Zukunftsprojekt Digitalisierung der Energiewende gelingt, werden die intelligenten Messsysteme in Deutschland schrittweise eingeführt. Los geht es ab 2018 bei Stromabnehmern, die mehr als 10.000 Kilowattstunden Strom jährlich verbrauchen sowie bei Betreibern von Photovoltaik-Anlagen  mit einer installierten Leistung von mehr als 7 Kilowatt peak und Erzeugungsanlagen mit mehr als 7 Kilowatt. Ab 2020 folgen dann Stromabnehmer mit mehr als 6.000 Kilowattstunden Stromverbrauch pro Jahr – dazu zählen dann viele Betreiber von Wärmepumpen oder Nachtspeicherheizungen. Bis 2032 werden 95 Prozent dieser Einbaufälle mit einem intelligenten Messsystem ausgestattet werden. Im Netzgebiet der SWT entspricht dies etwa 10.000 Anlagen. Der Einbau ist für alle Stromabnehmer verpflichtend, so sieht es das Messstellenbetriebsgesetz (MsbG) vor.

Moderne Messeinrichtung + Smart-Meter-Gateway = Intelligentes Messsystem

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Ein intelligentes Messsystem (iMSys) besteht aus zwei Teilen: Einer moderne Messeinrichtung (mME) und einer Kommunikationseinheit, dem Smart Meter-Gateway. Die mME erfasst den Stromverbrauch alle 15 Minuten, das Gateway übermittelt die Daten nach außen an berechtigte Marktteilnehmer. Der Informationsaustausch unterliegt strengen gesetzlichen Vorgaben und wird durch das Messstellenbetriebsgesetz geregelt und durch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik und der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt überwachtgeregelt. Ein intelligentes Messsystem sendet die Verbrauchswerte zukünftig an Akteure, die laut Gesetz Zugriff darauf haben dürfen (wie z. B. Lieferanten, Netzbetreiber) und weiteren Marktteilnehmern, denen Sie eine Berechtigung erteilt haben. Der Gateway-Administrator steuert diesen Datenfluss, hat aber selbst keinen Zugriff auf die Daten. So sagt es der Gesetzgeber.

So funktioniert der Einbau

Mindestens drei Monate vor dem tatsächlichen Einbau-Termin informieren wir die betreffenden Kunden grundsätzlich.  Etwas später folgt ein Schreiben mit dem konkreten Terminvorschlag. Die Umrüstung des Stromzählers ist für alle Stromabnehmer kostenlos. Etwaige Anpassungen des Zählerschranks zur Einhaltung der Technischen Anschlussbedingungen (TAB) sind vom Anschlussnehmer (z. B.  Hausbesitzer, Eigentümer, Vermieter) sicher zu stellen. Im Anschluss übernehmen wir den Betrieb der Messstelle – wie bisher auch. Für laufenden Kosten  des Messstellenbetriebs gelten grundsätzlich gesetzliche Obergrenzen, wie in unserem Preisblatt vermerkt. Alternativ können Sie auch einen anderen Anbieter wählen. Als Ihr Messstellenbetreiber kümmern wir uns auch darum, dass Ihr Zählerstand korrekt erfasst und an den jeweiligen Stromlieferanten übermittelt wird.




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