Offiziele Interpräsentation SWT AöR. SWT AöR - 3.500 Bäume für den Trierer Stadtwald

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  • Bild: 3.500 Bäume für den Trierer Stadtwald
    28.06.2021

    3.500 Bäume für den Trierer Stadtwald

    Wir haben gemeinsam mit dem Forstrevier Weißhaus/Pfalzel im Namen unserer SWT-Kunden Bäume im Stadtwald Trier gepflanzt.

    "Wir pflanzen heute schon für morgen", war das Motto unseres RÖMERSTROM Regio-Tarifs zum Jahreswechsel 2019/20. Pro Vertrag sollte gemeinsam mit den Kunden ein Baum gepflanzt werden. Corona bedingt musste die Pflanzaktion immer weiter nach hinten geschoben werden. Nun wurden die Bäume ohne Kundenbeteiligung durch Mitarbeiter des Forstreviers Weißhaus / Pfalzel in die Erde gebracht

    „Die Pandemie hat uns leider einen Strich durch die Rechnung gemacht,“ erklärt SWT-Marketingleiter Johann Meyer. „Aber die Zeit drängt, denn der Wald braucht unsere Hilfe jetzt. Deshalb haben wir Anfang des Jahres entschieden, dass das städtische Forstrevier die Bäume in Eigenregie pflanzt.“

    Pflanzaktion im Frühjahr 2021

    Denn Trockenheit und Borkenkäfer machen derzeit den heimischen Wäldern schwer zu schaffen. Dringender Handlungsbedarf wird von Seiten der städtischen Försterin Kerstin Schmitt auch im Forstrevier Weißhaus / Pfalzel gesehen. Die Dürrekatastrophe der letzten Jahre und der Borkenkäferbefall hat zu Lücken und Kahlflächen in unserem Stadtwald geführt. Gemeinsam mit der Revierförsterin Kerstin Schmitt konnten wir Lücken in dem Trierer Naherholungsgebiet jetzt  schließen

    Die 3.500 Bäume wurden dabei bei einer biologischen Forstbaumschule bestellt. Es handelt sich um bunt gemischte Baumsorten. 



    Gepflanzt wurden beispielsweise:

    • Die Eibe

      Die Eibe wächst ausgesprochen langsam (pro Jahr ein bis drei Zentimeter und die Früchte sind ein hervorragendes Futterangebot für Tiere wie den Siebenschläfer. Sie zählt zu den Nadelbäumen, hat aber keine Zapfen und entwickelt auch keine Harzgallen. Ihr Holz ist recht hart und schwer.

    • Die Heinbuche

      Die Hainbuche hilft mit ihrer großen Schattentoleranz unter dem Schirm des bestehenden alten Waldbestandes im Kyllhang den sandigen Hang vor Erosion zu schützen. Sie ist ein sommergrüner Laubbaum mit grauer, glatter und dünner Rinde.

    • Die Weidenstecklinge und Erlen am Kuttbach

      Weidenstecklinge und Erlen helfen dem Kuttbach zurück zu seinem ursprünglichen natürlichen Bewuchs zurückzufinden und stabilisieren auf natürliche Weise die Bachufer. Das ist an dieser Stelle wichtig: Dort gibt es viele sich „selbst anpflanzenden“ Fichten, die dadurch in Schach gehalten werden.

    • Die Wildkirsche

      Die Wildkirsche ist der Ursprung vieler Süßkirsch-Sorten. Sie ist ein hervorragendes Vogelschutzgehölz und hat darüber hinaus viele Blüten. Im Wald wächst sie fast 20 Meter hoch.

    • Die Elsbeere

      Die Elsbeere verträgt Trockenheit recht gut und ist daher sehr interessant für den Wald im Klimawandel. Sie bietet, ähnlich wie die Wildkirsche, tolles Holz, Früchte und Blüten.

    Symbolbaum für Waldlehrpfad

    In Zeiten der Klimaextreme – Frost, Dürre, Starkregen, bei dem 70 l Wasser pro Quadratmeter und Stunde fällt braucht es Bäume mit starker Toleranz gegen Trockenheit. Diese sind oft aber Frostempfindlich. Als Symbolbaum der Pflanzaktion hat Revierförsterin Schmitt deshalb einen Eukalyptus ausgewählt. Der Baum wurde gemeinsam mit Johann Meyer (SWT-Marketingleiter), Kerstin Schmitt (Försterin), Heiko Nowak (Abteilungsleiter des Amtes für Bodenmanagement und Geoinformation der Stadt Trier) und Maik Girmendonk (SWT-Vertriebsleiter)am 18.06. im Waldlehrpfad „Ameisenstraße“ oberhalb des Rotwildgatters gepflanzt.
    • Der Eukalyptus ist sehr wärmeliebend und hält auch hohe Temperaturen - und dieses Exemplar auch Frost-  aus. Das passt zu trockenen, heißen Sommern und dem winterlichen Kälteeinbruch gleichermaßen.
    • Am Waldlehrpfad liegt der Schwerpunkt zwar auf unseren heimischen Arten, aber nach und nach gesellen sich Bäume aus aller Welt dazu.
    • Da Kinder bei Umweltbildungsprojekten den Wald mit allen Sinnen kennenlernen sollen, passt dieser Baum mit seinen aufgrund ätherischer Öle aromatisch duftenden Blättern ganz hervorragend in das Konzept.

    Der Eukalyptus-Baum freut sich auf SWT-Kunden-Besuch im Waldlehrpfad. Darüber hinaus freuen wir uns, wenn zum Herbst hin noch schön blühende Einzelbäume mit tollen Früchten neben dem geteerten Waldweg „Im Falschen Biewertal“ dazukommen, um auch für Menschen die nicht so gut zu Fuß sind barrierefrei einen schönen Anblick und den heimischen Tieren mehr Nahrung zu bieten.



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