Sein Einstieg bei den Stadtwerken Trier war für Tobias Lauer dabei so etwas wie die ‚Liebe auf den dritten Blick‘. „Ich war insgesamt dreimal zum Vorstellungsgespräch hier“, erklärt er. „Das erste Mal war 2014, für die Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration, die habe ich dann damals bei der Stadt gemacht. Das zweite Mal war dann nach dem Studium, als ich zurück nach Trier gezogen war. Da war die Stelle als Prozessmanager erstmalig ausgeschrieben, ging aber damals an meinen heutigen Kollegen. Die Personalabteilung wollte mich aber dennoch von einem Wechsel zu den SWT überzeugen und hat mir andere offene Stellen angeboten, die zu meinem Profil gepasst haben. Als ich dann zu einem anderen Vorstellungsgespräch hier war, war zufällig gerade wieder eine Stelle im Prozessmanagement frei geworden, da sind wir uns dann natürlich schnell einig geworden.“
Im Prozessmanagement ist Tobias Teil eines jungen Teams (Durchschnittsalter 28) mit einem dynamischen Tätigkeitsfeld. Gemeinsam mit seinen Kollegen ist er so etwas wie ein hausinterner Dienstleister. „Wir sind überall im Unternehmen unterwegs. Das kann mal in der Verwaltung sein, aber auch mal im Bad oder im Verkehrsbetrieb. Diese Themenvielfalt gefällt mir sehr gut. Meistens kommen die Kollegen mit ihren Themen auf uns zu oder eine Führungskraft wendet sich an uns“, führt er aus. „Bei diesen Aufträgen geht es dann meistens darum, einfache Prozesse zu automatisieren oder aber auch Herausforderungen aus den Abläufen kenntlich zu machen und diese zu optimieren. Ziel ist es, die Kollegen und die Kunden zu entlasten. Das ist uns im Team auch immer sehr wichtig zu betonen, dass unsere Arbeit nicht daraus besteht, den Kollegen ihre Arbeit wegzunehmen. Es geht darum, in einer Zeit, wo die Arbeit an sich immer umfangreicher wird, die einfachen und vor allem repetitiven Tätigkeiten von Robotern erledigen zu lassen, damit unsere Kollegen ihre Ressourcen besser für andere Aufgaben einsetzen können.“
Ein Beispiel? „Wenn man als Kunde über unsere Homepage ein Formular für eines unserer Produkte ausfüllt, aber bereits mit einem anderen Produkt Kunde bei uns ist, dann findet ein Abgleich der Kundendaten statt“, erläutert Tobias. „Diesen Prozess haben wir automatisiert, sodass er jetzt standardisiert und ohne mögliche Flüchtigkeitsfehler von einem Roboter durchgeführt wird. Das Ziel für uns als Team ist es, am Ende ganzheitliche Prozesse abzubilden und für die Kollegen wie für die Kunden eine Verbesserung zu bieten. Das deckt sich auch mit meiner persönlichen Motivation die Digitalisierung im Unternehmen mit voranzutreiben, Kundenprozesse zu verbessern und diese Verbesserungen auch sichtbar zu machen. Als Trierer hat man in seinem Leben immer mal wieder Berührungen mit den SWT. Dementsprechend bin ich auch stolz, ein Teil des Ganzen hier zu sein.“
In seiner Freizeit ist Badminton die große Leidenschaft von Tobias. Hier ist er nicht nur als Spieler, Jugendtrainer und Jugendwart in seinem Verein tätig, sondern auch als Referatsleiter für den Jugendbereich im Badminton-Verband Rheinland. Für dieses ehrenamtliche Engagement wurde er kürzlich von der Sportjugend Rheinland sogar mit einem Förderpreis ausgezeichnet. „Dank der flexiblen Arbeitszeiten hier bei den SWT lassen sich Hobby und Beruf natürlich auch gut vereinen“, merkt er an. „Dafür bin ich natürlich sehr dankbar, dass ich dadurch nirgendwo Abstriche machen muss.“
