Offiziele Interpräsentation SWT AöR. Einspeisung Strom aus PV- und KWK-Anlagen in das Netz der SWT Stadtwerke Trier Versorgungs-GmbH

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  • Errichtung und Inbetriebsetzung von EEG- und KWK-Anlagen

    Hier finden Sie alle Informationen und Gesetzestexte, wie Sie den Strom aus EEG- und KWK-Anlagen in das SWT-Netz einspeisen können.


    Im Interesse des Klima-, Natur- und Umweltschutzes hat die Bundesregierung in den vergangenen Jahren eine gesetzliche Grundlage geschaffen, die das Einspeisen von erneuerbaren Energien und von Strom aus Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen in das bestehende Versorgungsnetz regelt:


    Eigenerzeugungsanlagen bedürfen grundsätzlich der Betriebsgenehmigung durch den örtlichen Netzbetreiber SWT Stadtwerke Trier Versorgungs-GmbH. Nur dieser kann auf Grund seiner Kenntnisse der jeweiligen Netzanschlussverhältnisse beurteilen, ob eine Anlage am gewünschten Netzverknüpfungspunkt angeschlossen werden kann.


    Nachweise zum Anschluss von Erzeugungsanlagen

    • Für Erzeugungsanlagen die vor dem 27.04.2019 genehmigt wurden gelten die Anlagenzertifikate nach BDEW/VDE und TR8.
    • Für Erzeugungsanlagen ab einer maximalen Wirkleistung > 950 kW die nach dem 27.04.2019 genehmigt wurden und nach der Richtlinie VDE-AR-N 4110 (Mittelspannung) errichtet wurden, ist das Standard-Anlagenzertifikat Typ A nachzuweisen.
    • Für Erzeugungsanlagen mit einer maximalen Wirkleistung zwischen 135 kW und 950 kW die nach dem 27.04.2019 genehmigt wurden und nach der Richtlinie VDE-AR-N 4110 errichtet wurden, ist das Standard-Anlagenzertifikat (vereinfachtes Anlagenzertifikat) Typ B nachzuweisen.
    • Für Erzeugungsanlagen mit einer maximalen Wirkleistung von < 135 kW die im Niederspannungsnetz angeschlossen sind gilt die Richtlinie VDE-AR-N 4105. Für diese Anlagen sind die entsprechenden Einheitenzertifikate nachzuweisen.
    • Für Erzeugungsanlagen größer 135 kW und Anschluss an das Niederspannungsnetz, die nach dem 27.04.2019 genehmigt und errichtet wurden, gilt die VDE-AR-N 4110 und es sind die entsprechen Einheitenzertifikate nachzuweisen. (ein Nachweis durch die Anlagenzertifikate Typ A und B) ist nicht gefordert.


    VDE-AR-N 4105
    (Niederspannung)
    VDE-AR-N 4110 (Mittelspannung) Einheitenzertifikate Anlagenzertifikat Typ A Anlagenzertifikat Typ B (vereinfachtes Zertifikat)
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    Hinweise zur Inbetriebnahme von Erzeugungsanlagen

    • Marktstammdatenregister

      Ab dem 01. Juli 2017 müssen neu zu errichtende Erzeugungsanlagen gemäß § 5 Abs. 1 MaStRV, im Marktstammdatenregister registriert werden. Daher sind die Meldepflichten nach der MaStRV folgendermaßen zu erfüllen:
      Das Webportal der Bundenetzagentur zur Registrierung der Erzeuganlage ist unter der Internetseite www.marktstammdatenregister.de zu erreichen. Eine Kopie des Anmeldeformulars ist der SWT spätestens zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme vorzulegen.


    • Nachweis der technischen Betriebsbereitschaft

      Bei Photovoltaikanlagen, deren Inbetriebnahme vor der jeweiligen Vergütungsabsenkung nach EEG gefährdet ist, ist folgende Verfahrensweise im Versorgungsnetz der SWT Stadtwerke Trier Versorgungs-GmbH einzuhalten:

      Zum Nachweis der technischen Betriebsbereitschaft der Photovoltaikanlagen müssen die Photovoltaikmodule auf der Trägerkonstruktion vollständig installiert und komplett verkabelt und an die jeweiligen Wechselrichter angeschlossen sein. Der Anlagenerrichter sowie der Anlagenbetreiber muss dies in einem separaten Inbetriebnahmeprotokoll – kann beim Netzbetreiber angefordert werden – schriftlich mit Unterschrift bestätigen.

      Zur Nachweisführung müssen entsprechend Bilder der PV-Module und deren Verkabelung sowie Bilder der Verkabelung bis zu den entsprechenden Wechselrichter mit dem Datum der Betriebsbereitschaft von der installierten Photovoltaikanlage eingereicht werden.


    Vorgehensweise zur Beantragung und Inbetriebnahme einer Erzeugungsanlage im Niederspannungsnetz der SWT Stadtwerke Trier Versorgungs-GmbH ohne Vergütung nach EEG oder KWKG


    Es erfolgt, nach einer Netzverträglichkeitsprüfung, eine schriftliche Freigabe der Erzeugungsanlage am zugewiesenen Netzverknüpfungspunkt


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