Offiziele Interpräsentation SWT AöR. SWT AöR - Landwerke Eifel

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  • Landwerke Eifel

    Die kommunale Familie der Landwerke Eifel entwickelt ein einmaliges Infrastruktur-Projekt: das Regionale Verbundnetz Westeifel.

    Bild: Ziel: Der regionale Energieabgleich
    Ziel: Der regionale Energieabgleich
    Ursprünglich sind wir als Netzbetreiber im Oberzentrum Trier zuhause, doch seit einigen Jahren setzen wir verstärkt auf die Zusammenarbeit mit unseren benachbarten Kommunen. Warum? Weil wir der festen Überzeugung sind, dass wir Herausforderungen wie Klimawandel, Digitalisierung und demographischen Wandel zusammen besser meistern als allein.
    Das aktuell größte Beispiel dafür sind unsere Landwerke Eifel. Hier bauen wir zusammen mit acht Kommunen ein einmaliges Infrastruktur-Projekt: das regionale Verbundnetz Westeifel.
    Zusammengefasst steht der Name für einen groß angelegten Neubau von Versorgungsleitungen, um…
    • die Trinkwasserversorgung trotz zunehmender Dürreperioden sicher zu stellen.
    • das Biogas der Landwirtschaftsbetriebe in die regionale Energieversorgung einzubinden.
    • die ländliche Region mit Glasfaser zu erschließen.
    • die Gebühren – trotz sinkender Bevölkerungszahlen – für die Menschen vor Ort stabil zu halten.


    Mit all diesen Bausteinen zusammen wollen wir die Voraussetzung für einen regionalen Energieabgleich schaffen. Das heißt: Die Energie, die in der Region verbraucht wird, soll künftig ausschließlich aus regionalen Anlagen vor Ort stammen.

    Das funktioniert, weil wir…
    • bei der Planung unseres Projekts die topografischen Gegebenheiten berücksichtigt haben. Oder stark vereinfacht gesagt: Das Trinkwasser fließt in den Leitungen jetzt öfter den Berg runter, statt es mit viel Energie den Berg hoch zu pumpen.
    • durch den Einsatz von Turbinen sogar Strom mithilfe des Trinkwassernetzes erzeugen.
    • weitere, regenerative Erzeugungsanlagen vor Ort einbinden.
    • Strom-Erzeuger, -Verbraucher und –Speicher mit einander verbinden und mithilfe von künstlicher Intelligenz optimal aufeinander abstimmen. Dazu gehört zum Beispiel die intelligente Steuerung der Lastprofile von Kläranlagen, Trinkwasseranlagen oder Industrie- und Gewerbekunden.


    Die Entwicklung im Überblick (Stand April 2021)

    Bild:
    Der Bau des neuen Leitungsnetzes hat 2018 begonnen. Inzwischen liegen also rund drei Jahre Bauzeit hinter uns und die Arbeiten sind bisher im Zeitplan. Bleibt es dabei, werden wir das neue Leitungsnetz 2023 final in Betrieb nehmen. Dann verbindet eine rund 80 km lange, unterirdische Nord-Süd-Trasse und eine rund 45 km lange Ost-West-Trasse die wichtigsten Knotenpunkte der regionalen Energie- und Wasserversorgung im Projektgebiet.

    Aktuelle Bauabschnitte:
    • Hochbehälter Hartkopf – Hochbehälter Kalvarienberg 6,7 km
    • Bitburg (Weiler Bau) 2,0 km
    • Pumpwerk Scharfbillig – Hochbehälter Niersch 12,0 km

    Fertig gestellt sind bereits:
    • Trinkwasser (LWE) 68,8 km
    • LWL (LWE) 91,2 km
    • Biogas (Biogaspartner Bitburg GmbH) 48,0 km
    • Gas (SWT Versorgungs-GmbH) 30,3 km

    Die nächsten Meilensteine:

    Netz:
    • Hochbehälter Kalvarienberg (Prüm) bis Hochbehälter Gericht (NRW Grenze)
    • Hochbehälter Niersch bis Anbindung an bestehende LWE Leitung bis Pumpwerk Kenn

    Anlagen:
    • WW Bettingen, Planung
    • Kreuzungsbauwerk Scharfbillig, Bau
    • Hochbehälter Hohnersberg, Planung

    Kommunale Familie entwickelt die Region


    Kommunale Familie entwickelt die Region

    An den Landwerken Eifel sind die Kommunalen Netze Eifel (KNE), der Eifelkreis Bitburg-Prüm, die Stadtwerke Bitburg, Speicher, die Südeifelwerke AöR, der Zweckverband Wasserwerk Trier-Land und der Zweckverband Wasserwerk Kylltal beteiligt. Die Ausführung des Projekts erfolgt maßgeblich durch die Kommunalen Netze Eifel AöR (KNE) in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Trier.

    Gutes Vorbild

    Aufgrund der positiven Erfahrung aus den ersten Projekt-Jahren, prüfen wir seit 2020 gemeinsam mit dem „Wasserzweckverband im Kreis Birkenfeld“, ob dort ein vergleichbares Projekt für eine klimaangepasste und zukunftsfähige Wasserversorgung nach dem Vorbild der Eifel auch in der Nationalparkregion möglich ist.
    Weitere Informationen dazu finden Sie hier




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